Webentwicklung für das, was es fertig nicht gibt.
Wenn Plugin und Baukasten an ihre Grenze kommen: eigene Schnittstellen, durchsuchbare Datenbanken, Apps. Geplant und gebaut von der Person, mit der du auch sprichst.
Wann sich eigene Entwicklung lohnt
Der Punkt ist erreicht, wenn ein fertiges System zwar irgendwie kann, was du brauchst, aber nur über Umwege. Typische Anzeichen: Daten liegen in einem Portal, das keine Schnittstelle anbietet. Eine Übersicht existiert, ist für Besucher aber nicht durchsuchbar. Ein Ablauf funktioniert nur, weil ihn jemand jede Woche von Hand nachpflegt. Solche Umwege bezahlst du dauerhaft mit Arbeitszeit. Eine Eigenentwicklung räumt sie einmal aus.
Umgekehrt gilt: Wenn ein Standardsystem passt, baue ich nichts Eigenes dazu. Der Aufwand rechnet sich nur, wenn er ein konkretes wiederkehrendes Problem löst.
Was ich baue
Websites mit eigener Logik, Schnittstellen zwischen Systemen, die nicht miteinander sprechen, durchsuchbare Datenbanken für den öffentlichen Teil einer Website, und mobile Apps.
Für Acquin e.V. lief die Datenbank abgeschlossener Akkreditierungsverfahren über Moodle-Abfragen: mühsam zu pflegen und für Besucher kaum durchsuchbar. Ich habe eine eigene API entwickelt, die die Daten abruft und als JSON bereitstellt, und darauf aufbauend WordPress-Themes mit Filter- und Sortierfunktion gebaut. Die Verfahren sind seitdem sortierbar und durchsuchbar.
Für ClassFlow gab es das umgekehrte Problem: ein Schulportal, das nur im Browser lief und keine offizielle Schnittstelle anbot. Ich habe den Datenverkehr des Portals mitgeschnitten, daraus dokumentiert, welche Anfrage was zurückgibt, und auf dieser rekonstruierten API eine eigenständige App gebaut. Sie zeigt Stundenplan, Hausaufgaben, Prüfungstermine und Vertretungen an einem Ort.
Womit gearbeitet wird
Der Stack richtet sich nach dem Projekt, nicht nach Gewohnheit. Für Websites: TypeScript mit Next.js oder Astro, Tailwind CSS für die Oberfläche, Sanity.io, wenn Inhalte redaktionell gepflegt werden sollen. Für gewachsene Bestandssysteme auch WordPress und PHP, wenn dort schon alles liegt und ein Neubau kein Geld wert wäre. Für Apps: Flutter und Dart mit Firebase im Hintergrund.
Diese Website ist selbst ein Beispiel dafür: Next.js, server-gerendert, ohne Tracking-Cookies.
Wie du eingebunden bist
Entwicklung heißt nicht, dass du monatelang nichts hörst. Der Ablauf ist derselbe wie bei jedem Projekt: Anfrage, Gespräch, Konzept mit Angebot, dann Umsetzung. Du siehst Zwischenstände und gibst Feedback, bevor weitergebaut wird.
Ansprechpartner bin durchgehend ich. Du erklärst dein Projekt einmal, nicht dreimal an drei Personen, und die Rückfragen kommen von der Person, die den Code auch schreibt.
Betrieb und Übergabe
Nach der Abnahme kannst du den Betrieb bei mir lassen: Hosting, Updates und Backups laufen dann über eine monatliche Pauschale, deren Höhe sich nach dem Umfang richtet und die im Angebot steht. Bei Eigenentwicklung ist das der übliche Weg. Eine Anwendung mit eigener Schnittstelle braucht andere Pflege als eine statische Website, und wer sie gebaut hat, findet den Fehler schneller.
Wem der Quellcode am Ende gehört und in welchem Umfang du ihn nutzen darfst, wird pro Projekt geregelt und steht im Angebot, bevor die erste Zeile geschrieben ist. Diese Frage wird sonst gern erst am Projektende gestellt, und das ist der schlechteste Zeitpunkt dafür.
Gebaute Beispiele
Zwei Projekte, bei denen es um Schnittstellen ging, und eine Vereinswebsite mit Redaktionssystem.

Educational Platform · 2023
ClassFlow
Aus einer reinen Browser-Ansicht wurde eine App mit Stundenplan, Hausaufgaben, Prüfungsterminen und Vertretungen.
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Web Development · 2024
Website-Anpassungen bei Acquin e.V.
Die Verfahrensdatenbank ist jetzt übersichtlich sortiert und für Besucher durchsuchbar.
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Web Development · 2026
Website für Der internationale Zirkel Bayreuth
Der Verein pflegt Termine und Inhalte jetzt selbst. Die Website bleibt aktuell, ohne Technikaufwand.
Projekt ansehenHäufige Fragen
Kann ich eine bestehende Website weiterentwickeln lassen?
Ja. Bei Acquin e.V. bestand die Website bereits. Dazugekommen sind eine eigene API und passende WordPress-Themes für die Verfahrensdatenbank. Ob Erweiterung oder Neubau sinnvoller ist, klären wir im Erstgespräch anhand dessen, was schon da ist.
Baust du auch Apps?
Ja. ClassFlow ist eine App für Stundenplan, Hausaufgaben, Prüfungstermine und Vertretungen, umgesetzt mit Flutter und Dart und Firebase im Hintergrund. Weil Flutter aus einer Codebasis für Android und iOS baut, entstehen daraus nicht zwei getrennte Projekte.
Was, wenn ein System keine Schnittstelle anbietet?
Dann lässt sich oft trotzdem eine bauen. Für ClassFlow habe ich den Datenverkehr des bestehenden Schulportals mitgeschnitten und daraus nachvollzogen, welche Anfrage mit welchen Parametern was zurückgibt. Aus diesen Beobachtungen entstand eine eigene Dokumentation der API, die es offiziell nie gab. Ob das im Einzelfall technisch machbar und rechtlich zulässig ist, wird vorher geprüft.
Klingt nach deinem Projekt?
Kein langes Briefing nötig, zwei Minuten reichen. Den Rest klären wir im Gespräch.
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